Die Entwicklung der Mobilität: eine Priorität für das Handwerk der GroSSregion

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Während der Vollversammlung in Metz wurde Präsident Rudi Müller, Präsident der Handwerkskammer Trier, einstimmig für ein drittes Mandat von 4 Jahren wiedergewählt. Die Vollversammlung empfing als Ehrengast den Vorsitzenden des Institutes der Großregion, Roger Cayzelle, welcher seine Vorstellungen zum Thema „Mobilität in der Großregion und die Vision für die Zukunft“ vortrug.

Für Wirtschaft, Berufsbildung und Beschäftigung in der Großregion spielen handwerkliche mittelständische Unternehmen eine tragende Rolle. Die im IRH zusammengeschlossenen Betriebe des Handwerks sind mit 170.000 Unternehmen, 700.000 Beschäftigten und 50.000 Auszubildenden ein starker Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor.

Der IRH stellt fest, dass auch in Zukunft eine gemeinsame Politik zur „Förderung der Mobilität“ in der Großregion einen zentralen Dreh- und Angelpunkt darstellt. Er fordert deshalb vom Gipfel der Großregion im Januar 2019, diese durch weitergehende, konkrete bi- und multilateralen Maßnahmen verstärkt zu unterstützen.

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels in allen Teilregionen, richtet der IRH zudem einen Appell an alle großregionalen Entscheidungsträger, gemeinsam bestehende Hemmnisse und Erschwernisse in folgenden drei Teilbereichen abzubauen: grenzüberschreitende handwerkliche Dienstleistungsverrichtung ; Entsendung von Arbeitnehmern in die Nachbarregionen; grenzüberschreitende Berufsausbildung.

Der IRH ist der Überzeugung, dass durch eine „Politik der kleinen Schritte“ im grenznahen Austausch, durch Best-Practice und Kooperationsprojekte im privaten und im öffentlichen Bereich, das Fundament einer erfolgreichen Zusammenarbeit in der Großregion, auch im Bereich der grenzüberschreitenden Mobilität, gefestigt wird.
Deswegen hat der IRH auf der Vollversammlung in Metz eine grundlegende Stellungnahme zum Thema „Förderung der Mobilität“ angenommen.

Nachdem in der Vergangenheit viele Hemmnisse für das grenzüberschreitende Angebot von Dienstleistungen abgebaut wurden, wagen immer mehr kleine und mittlere Handwerksbetriebe den Schritt auf die Märkte der Großregion. Der IRH setzt sich dafür ein, dass administrative Hemmnisse durch praktikable Regelungen abgebaut bzw. neue verhindert werden, u. a. im Bereich der Entsendeformalitäten. Der IRH ist der Auffassung, dass die Kooperation zwischen den regionalen Instanzen im Rahmen eines effizienten grenzüberschreitenden Netzwerkes eine engere Zusammenarbeit herbeiführen sollten.

Der IRH sieht in der Möglichkeit einer grenzüberschreitenden Berufsausbildung einen Beitrag zur Fachkräftesicherung der Unternehmen in der Region. Diese eröffnet zudem Bildungschancen und Berufsperspektiven und dient der Förderung der beruflichen Mobilität in der Großregion. Durch flankierenden Maßnahmen (wie z.B. die im März 2018 getroffene bilaterale Vereinbarung zwischen Luxemburg und Rheinland-Pfalz) kann ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der Attraktivität der dualen Ausbildung getätigt werden.

Gesetzliche Änderungen auf nationaler Ebene müssen jedoch zwingend mit den nationalen und regionalen Handwerksorganisationen sowie den Verbänden abgestimmt werden.

Stellungnahme des IRH : Förderung der Mobilität: eine Priorität für das Handwerk der Groβregion

Pressemitteilung der Vollversammlung in Metz (21.09.2018)

2019-01-29T13:17:11+00:00