KONFERENZ UEBER DIE VIELFAELTIGEN HERAUSFORDERUNGEN DER NACHHALTIGKEIT IM HANDWERK IN DER GROSSREGION

//KONFERENZ UEBER DIE VIELFAELTIGEN HERAUSFORDERUNGEN DER NACHHALTIGKEIT IM HANDWERK IN DER GROSSREGION
//KONFERENZ UEBER DIE VIELFAELTIGEN HERAUSFORDERUNGEN DER NACHHALTIGKEIT IM HANDWERK IN DER GROSSREGION

Am 18. Oktober 2023, hielten die Organisatoren des Events, das in den Räumlichkeiten der CMA moselle in Metz stattfand, es für wichtig, eine wichtigen Termin anzubieten, der sich ganz natürlich in den Rahmen der rheinland-pfälzischen Präsidentschaft des Gipfels der Exekutiven der Großregion einfügt, um konkrete und zentrale Fragen für die Wirtschaft, für die Unternehmen, für den Alltag der grenzüberschreitenden Akteure und Partner des Handwerks zu erörtern, und zwar unter folgendem Motto : „Handwerk, Energiewende und nachhaltige Entwicklung: Was wir bewegen, bewegt die Großregion!“.

Die Konferenz hatte als Ziel einige wichtige Aspekte zu analysieren, um die Herausforderungen der Transitionen, in denen wir uns gemeinsam befinden, besser zu verstehen und, anstatt die ungewissen oder schädlichen Folgen zu erleiden, daraus eine wirtschaftliche, gesellschaftliche und strategische Chance für die nachhaltige Entwicklung der Unternehmen, u.a. des Handwerks, und des Kooperationsgebiets zu machen.

Es ging darum zu analysieren und zu verstehen, wie es wirklich um die Zusammenarbeit und um das notwendige Gleichgewicht bestellt ist, das für eine harmonische Entwicklung und die Fähigkeit, diese Herausforderungen mit der für das Handwerk erforderlichen Schärfe gemeinsam anzugehen – Kreislaufwirtschaft, Lehre, Dekarbonisierung und viele andere.

Wissend, dass man Fortschritt nicht verordnen, sondern nur aufbauen kann, bot die Konferenz eine Diskussionsbasis für alle betroffenen Akteure – Behörden, Unternehmer, Begleitnetzwerke – um zu zeigen, inwiefern die Großregion voller Know-how, Potenzial und unternehmerischem Willen ist, getragen von Handwerkern, die jeden Tag nur ein Ziel haben, nämlich nachhaltige Werte zu schaffen und gleichzeitig auf die Dringlichkeiten unserer Zeit zu reagieren.

Fachwissen austauschen, Innovationen entdecken, mögliche Lösungen und erfolgreiche Strategien aufzeigen, das ist gewissermaßen das Programm, das durch die Teilnahme zahlreicher Persönlichkeiten aus der Praxis ermöglicht wurde, die sich in einem Geist der Zusammenarbeit bereit erklärten, über die großen Herausforderungen der Anpassung, der Innovation und der Transformation zu diskutieren, denen sich die Unternehmen stellen müssen, um gemeinsam diesen großen Kampf aller Transitionen im Herzen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu gewinnen.

Begrüssung & Einleitende Worte – Philippe FISCHER, Vorsitzender des IRH, Präsident der CMA Moselle

 

Der Präsident des IRH Philippe Fischer hob die Bedeutung einer globaleren Vision unserer Entwicklungs- und Kooperationsstrategie hervor, die auf einem Hebel beruht, der uns in der Großregion wertvoll ist: die Fähigkeit einer 360-Grad-Analyse , um das gesamte Potenzial der Großregion und ihrer treibenden Kräfte zu erfassen.

 

Referenten

  • Prioritäten des Vorsitzes der Groβregion – Loic MAINGUY, Referent/Vertretung des Landes in der Großregion, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
  • Ziele und Initiativen des WSA Groβregion zum Thema « Nachhaltige Entwicklung » – Patrice HARSTER, Vorsitzender der AG « Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung » des WSAGR
  • Interregionale Talkrunde – Moderation : Guy KECKHUT
  • Séverine STANO, Präsidentin U2P, Moselle
  • Émilien GANGEMI, Präsident CAPEB, Moselle
  • Pierre SCHAEFFER, Präsident FFB, Moselle
  • Barbara JÖRG, Referentin Umweltwirtschaft und Ökoeffizienz, Abteilung Klimaschutz, Energie, Mobilität, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, Rheinland-Pfalz
  • Fenn FABER, Direktor, Klima-Agence, Luxemburg
  • Hans-Ulrich THALHOFER, Geschäftsführer AGV Bau Saar, Saarbrücken

 

Das Ziel der Veranstaltung war, eine Vielzahl von Themen, die die Betriebe direkt betreffen, zu beleuchten, um ihre Konturen zu analysieren und zu sehen, inwiefern sie ein Vorwand für eine bessere Berücksichtigung und eine bessere Zusammenarbeit im großregionalen Raum sind oder sein können.

Wie können Handwerksbetriebe besser als Akteure der Proximität und der Nachahltigkeit bestätigt werden? Welche Herausforderungen stellen sich im Zusammenhang mit der Dekarbonisierung und der Energieeffizienz im Handwerk? Wie können im Bereich der Kreislaufwirtschaft Wertschöpfungs- und Lieferketten in Zusammenarbeit mit lokalen KMU gefördert und gestärkt werden?

Wie kann der künftige Bedarf an Kompetenzen, z. B. im Bereich der Energiewende, antizipiert werden und welche Rolle spielt die grenzüberschreitende Berufsausbildung, insbesondere in diesem Bereich? Welche Potenziale für interregionale Synergien gibt es? Welche Unterstützung für Handwerksbetriebe in den verschiedenen Gebieten und auf grenzüberschreitender Ebene, um Hindernisse abzubauen?

Interregionale Talkrunde – Moderation : Guy KECKHUT

Zunächst wurden die Herausforderungen des Energiewandels und der Kreislaufwirtschaft behandeln, unter anderem die unterschiedlichen Ziele und Wege in den einzelnen Gebieten, ihre Folgen für die Investitionen, die Finanzierung der Anstrengungen, die von den kleinen und mittleren Handwerksbetrieben unternommen werden müssen, und die Hindernisse, die es zu überwinden gilt.

Eine der zentralen Fragen war die Rolle, die die europäischen und interregionalen Institutionen bei der Festlegung eines besser geeigneten Rahmens für Handwerksbetriebe spielen sollten.

Ein weiteres wichtiges Thema war der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften – ohne unbedingt von einem „Krieg um Talente“ sprechen zu müssen -, einer Herausforderung, die alle Gebiete der Großregion betrifft und im Kontext des Energiewandels / der Kreislaufwirtschaft zahlreiche Fragen aufwirft: Bedarf an spezialisierten technischen Kompetenzen, Aus- und Weiterbildung, Attraktivität des Sektors, Bindung der Arbeitnehmer, Sprachprobleme, grenzüberschreitende Ausbildung, regionale und interregionale Marktpotenziale und viele andere.

Welche Lösungen auf der Ebene der Großregion, welche Aspekte wären auf interregionaler Ebene durch einen abgestimmten politischen Ansatz zu koordinieren?

Ein letzter Aspekt der Debatte war auf das Potenzial der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für das Handwerk ausgerichtet, ausgehend von dem, was auf regionaler und grenzüberschreitender Ebene bereits umgesetzt wird. Mit anderen Worten: Wie können Synergien zwischen Handwerksorganisationen und anderen Akteuren durch grenzüberschreitende Kooperationen geweckt und erweitert werden?

Schlussworte – Rudi MÜLLER, Vorsitzender des WSAGR, Präsident der Handwerkskammer Trier

Der Präsident des WSAGR Rudi Müller, eine Persönlichkeit, die sich seit sehr vielen Jahren für die Fragen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit engagiert, insbesondere als Präsident des IRH zwischen 2009 und 2022, stellte in seiner Abschlussrede die Ausführungen des Podiums in einen Zusammenhang, um einfach auf die Frage der Organisatoren der Konferenz zu antworten, inwiefern das Handwerk die Großregion „bewegt“.

Globale Übersicht – Konferenzraum der CMA Moselle

2024-07-19T09:25:41+00:00